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Erste Hilfe bei einem Skorpionstich



Skorpione stechen Menschen, wenn sie sich bedroht fühlen. Wie Sie ihnen gar nicht erst begegnen und was Sie bei einem Stich tun müssen. 

Skorpion in Angriffsstellung. © iStock
Nur 25 der 1.500 Skorpionarten sind für den Menschen gefährlich. Skorpione sind in der Regel nachtaktiv. Besonders häufig findet man sie im Süden der USA, in Mexiko und Nordafrika. Ausgesprochen giftige Skorpionarten kommen in Mexiko, Brasilien, Tunesien, Algerien und Marokko vor. Die sehr gefährlichen grünlich-gelben Arten findet man im Norden und Süden Afrikas und in Teilen Indiens.

Informieren Sie sich vor Ihrer Reise, ob es eventuell gefährliche Skorpione gibt. Fragen Sie auch vor Ort nochmals nach. Skorpione stechen in der Regel nur, wenn sie sich durch Berührung bedroht fühlen. Auf die Stiche reagieren besonders Kinder wegen ihrer geringen Körpergröße empfindlich.

Einige wichtige Verhaltensregeln zur Vorbeugung

  • Bleiben Sie stets auf dem Weg und vermeiden Sie unübersichtliche Stellen. Tragen Sie stets festes Schuhwerk. Laufen Sie niemals barfuß, besonders nicht auf Sand – viele Skorpione vergraben sich dort.
  • Fassen Sie in keine Astlöcher, Mauerritzen oder sonstige nicht einsehbare Stellen.
  • Klopfen Sie Ihre Schuhe vor dem Anziehen aus und inspizieren Sie Ihre Kleidung.
  • Kontrollieren Sie Ritzen, Betten, Taschen, Handtücher und Duschvorhänge.

Erste Hilfe bei einem Skorpionstich

  • Bei einem Skorpionstich sollten Sie Ruhe bewahren und die betroffene Körperstelle ruhigstellen. Skorpionstiche verursachen bei Erwachsenen meist nur starke Schmerzen.
  • Desinfizieren und säubern Sie die Wunde.
  • Entfernen Sie Ringe, Armbänder oder enge Kleidung, wenn die Wunde anschwillt, kann das eventuell nicht mehr möglich sein.
  • Falls Durchfall und/oder Erbrechen, Sehstörungen, Schweißausbrüche oder Muskelzittern hinzukommen oder die Schmerzen sehr stark sind, sollten Sie unbedingt ein Arzt aufsuchen. Ist ein Kind betroffen, verständigen Sie in jedem Fall umgehend einen Arzt.
  • Wenn Sie keinen aktiven Tetanusschutz haben, sollten Sie so schnell wie möglich geimpft werden.

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