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Demenz und Morbus Alzheimer: Symptome



Demenz äußert sich individuell sehr unterschiedlich. Dennoch gibt es typische erste Anzeichen, anhand derer die Krankheit den Betroffenen oder Angehörigen meist auffällt. Die Symptome können, müssen aber nicht alle gleichzeitig auftreten.

Vergesslichkeit: Ein Symptom von Demenz und Alzheimer © iStock

Die Symptome von Demenz und Morbus Alzheimer

Folgende Symptome können auf Demenz und Morbus Alzheimer hinweisen:
  • Anhaltende oder zunehmende Vergesslichkeit: Das betrifft vor allem das Kurzzeitgedächtnis und äußert sich darin, dass die Betroffenen wichtige Termine vergessen, nicht daran denken, den Herd auszustellen oder ihren Alltag nur noch mit Erinnerungsnotizen organisieren können.
  • Verlegen von Gegenständen: Demenzerkrankte lassen häufig Gegenstände liegen oder verlegen sie an ungewöhnliche Stellen. Sie vergessen nicht nur, wo die Sachen sind, sondern auch, wozu sie gut sind. So werden beispielsweise die Schuhe in den Kühlschrank gelegt oder der Autoschlüssel in den Briefkasten geworfen. 
  • Probleme mit gewohnten Tätigkeiten: Alltägliche Handlungen werden plötzlich als große Herausforderung empfunden. Routineaufgaben bei der Arbeit werden zum Problem oder die Regeln eines altbekannten Spiels werden nicht mehr erinnert.
  • Ungewohnte Konzentrationsstörungen: Menschen mit Demenz fällt es schwer, sich länger zu konzentrieren oder etwas vorausschauend zu planen und umzusetzen. Zum Beispiel, wenn sie nach einem bekannten Rezept kochen oder backen, Rechnungen bezahlen oder für eine Reise packen.
  • Räumliche und zeitliche Orientierungsprobleme: Die Betroffenen finden sich in ungewohnter Umgebung nicht mehr gut zurecht, später auch zu Hause. Sie vergessen das Jahr, die Jahreszeit und/oder können die Uhr nicht mehr lesen. Ein typisches Beispiel: Ein Betroffener steht in der Straße, in der er wohnt, aber weiß nicht wo er ist und wie er nach Hause kommt.
  • Sprachstörungen: Erkrankten fällt es oft schwer einer Unterhaltung zu folgen und aktiv daran teilzunehmen. Sie verlieren den Faden, wiederholen sich häufig, benutzten unpassende Füllwörter und haben Schwierigkeiten das richtige Wort zu finden.
  • Wahrnehmungsstörungen: Viele Betroffene haben große Mühe, Farben, Bilder und Kontraste und räumliche Dimensionen zu erfassen. Sie erkennen vertraute Gesichter nicht mehr und haben Schwierigkeiten beim Lesen. 
  • Eingeschränktes Urteilsvermögen: Oft verändert sich die Urteils- und Entscheidungsfähigkeit, zum Beispiel bei der Kleiderwahl (Stiefel im Sommer), beim Umgang mit Geld oder bei der Körperpflege. 
  • Verlust von Eigeninitiative und Rückzug aus dem sozialen Leben: Viele Betroffene gehen ihren Hobbies, sozialen oder sportlichen Aktivitäten immer weniger nach. Sie bemerken Veränderungen an sich, die sie verunsichern und ziehen sich zurück. 
  • Persönlichkeitsveränderungen: Starke Stimmungsschwankungen oder Persönlichkeitsveränderungen können auf eine Demenz hinweisen. Zum Beispiel starkes Unbehagen in fremden Räumen, plötzliches Misstrauen, aggressives Verhalten oder Gefühle von Ohnmacht, Traurigkeit und Rastlosigkeit. 
Je nach Stadium der Erkrankung verändert beziehungsweise verschlimmert sich die Symptomatik. In späteren Phasen können schwerere Symptome hinzukommen – beispielsweise das Pica-Syndrom.

Test Demenz: Wie hoch ist Ihr persönliches Demenzrisiko?

Sind Sie in letzter Zeit sehr vergesslich und können sich schlecht konzentrieren? Dann testen Sie Ihr persönliches Demenzrisiko mit dem Fragebogen ADAM (Allgemeines Demenz Anamnese Modul).



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Test Demenz: Für Angehörige

Haben Sie die Befürchtung, dass einer Ihrer Angehörigen unter Demenz leiden könnte? Mit dem Fragebogen EVA (Explorationsmodul Verhaltensanalyse) können Sie das Demenzrisiko Ihres Familienangehörigen testen.



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Bitte beachten Sie: Diese Tests dienen nur der Orientierung. Sie können einen Besuch bei einem Arzt nicht ersetzen. Beachten Sie außerdem: Auch das Krankheitsbild Depression kann ähnliche Symptome hervorrufen und daher ebenfalls zu auffälligen Testergebnissen führen.
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