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Demenz und Alzheimer: Ursachen und Risikofaktoren der Alzheimer-Krankheit



Als Ursache der Alzheimer-Krankheit wird eine Kombination aus Erbfaktoren, entzündlichen Vorgängen und Umwelteinflüssen angenommen. Nach dem heutigen Wissensstand entwickelt sich die Alzheimer-Demenz durch das langsam fortschreitende Absterben von Nervenzellen und deren Verknüpfungen aufgrund von schädigenden Ablagerungen im Gehirn, der außerhalb der Nervenzellen angelagerten Amyloid-Plaques und der innerhalb der Zellen gelegenen neurofibrillären Bündel der Tau-Proteine.

Was eine Alzheimer-Demenz begünstigen kann

Die Veränderungen im Gehirn beginnen schon lange, bevor erste Symptome der Erkrankung auftreten. Einflüsse, die das Auftreten einer Alzheimer-Demenz begünstigen, sind vermutlich: Veränderungen des Erbguts allein dürften für weniger als drei Prozent aller Alzheimer-Erkrankungen verantwortlich sein. Familienmitglieder erkranken hier über mehrere Generationen hinweg bereits vor dem 60. Lebensjahr.

Wesentlicher Risikofaktor: bestimmte Gene

Keine Ursache, aber einen wesentlichen Risikofaktor stellt eine bestimmte Form des Gens für Apolipoprotein E (Apo E) auf Chromosom 19 dar, das Apo E4. Träger dieser Variante erkranken im Durchschnitt vier bis acht Jahre früher an Demenz als Personen mit anderer Apo-E-Variante. Auch auf dem Chromosom 21 finden sich Gene, die für die Bildung von Amyloid-Plaques verantwortlich sind. Der bedeutsamste Risikofaktor für die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit ist jedoch das Lebensalter. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an Alzheimer-Demenz zu erkranken.
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