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Wohnraumanpassung bei Demenz

Erleichterung für Erkrankten und Pflegenden



Wohnraumanpassungen erleichtern die Pflege von Demenzkranken. Ziel der Veränderungen ist es, dem Erkrankten mehr Orientierung und Sicherheit innerhalb der eigenen vier Wände zu bieten, angstauslösende Quellen zu beseitigen und ein vertrautes Umfeld zu schaffen.

Auch dem Pflegenden selbst können einige Maßnahmen die Pflegesituation erleichtern – beispielsweise indem er sich Rückzugsmöglichkeiten und Raum für Ruhe und Erholung schafft.

Generell ist es von Vorteil, die Anpassungen so unauffällig wie möglich vorzunehmen. Auch ist es sinnvoll, die Wohnraumanpassung bereits in einem möglichst frühen Stadium der Demenzerkrankung umzusetzen. Der Grund: Große, abrupte Veränderungen können den Erkrankten verwirren, überfordern und Angst auslösen.Wichtig: Prüfen Sie, welche Veränderungen Ihrem Angehörigen tatsächlich helfen und sinnvoll erscheinen. Die Wirkung kann von Person zu Person sehr unterschiedlich sein. Wohnberatungsstellen und speziell ausgebildete Ergotherapeuten können Sie über geeignete Maßnahmen und finanzielle Fördermöglichkeiten beraten.

Maßnahmen zur Wohnraumanpassung:



Vertrautheit schaffen und Ängste vermeiden
Die eigene Wohnung als Gedächtnisstütze
Die Selbstständigkeit fördern und erhalten
Tägliche Aufgaben der Pflege erleichtern
Gefahrenquellen erkennen und beseitigen
Ruhe und Raum für pflegende Angehörige
Maßnahmen gegen die Weglauf-/Hinlauftendenz

Hier finden Sie alle Maßnahmen als Checkliste.
Autoren und Quellen